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Die Geschichte des Lesezeichens
Keiner kennt genau das Erfindungsdatum des Lesezeichens – irgendwie hat man sich schon immer beholfen, und wenn man einen Stein auf das Buch legen musste…
Da Bücher früher allerdings sehr wertvoll waren, tat dies natürlich niemand und man behalf sich mit Stoff oder Lederstreifen. Eine sehr frühe Erwähnung ist das Geschenk des königlichen Druckers Christopher Barker an Queen Elisabeth im Jahre 1584: Er schenkte seiner Königin ein Lesezeichen aus reiner Seide!
Im 19. Jahrhundert wurde das Lesezeichen immer mehr auch Werbeträger – oder Propagandamittel. Heute ist ein Lesezeichen mehr als ein einfaches Buchaccessoire, es ist eine tolle Geschenkidee und es gibt sie in allen Formen, sei es das klassische Lesezeichen, oder moderne Lesezeichen, Bücherclips aus verschiedensten Materialien – eben für jeden Geschmack und unterschiedlicher Aufmachung – so sind zum Beispiel auch Leseschleifen und Lesebändchen üblich! Die Abmessungen des Lesezeichens können dabei recht unterschiedlich sein – bewährt hat sich aber das praktische Format von etwa 18 x 4 cm.
Wer sich einen guten Überblick verschaffen möchte, der sei auf das Lesezeichenmuseum verwiesen (siehe Links).
